Erfolgreich Pilze suchen


Wenn der Sommer zu Ende geht und die Bäume langsam ihre Blätter lassen, dann denken viele Menschen verstärkt an das Thema Wald und Pilze. Wer im Herbst mit offenen Augen durch die Natur schlendert, der wird früher oder später mit dem Thema Pilze in Berührung kommen. Den einen interessiert es die Bohne, was hauptsächlich unter seinen Füßen vor sich geht, andere hingegen werden neugierig und würden gerne mehr über das Thema Pilze erfahren. Das Pilzreich mit seinen geschätzten fünf Millionen Arten hier zu erklären, kann ich nicht und soll auch nicht Bestandteil dieser Seite sein. Hier auf dieser Unterseite möchte ich dem pilzinteressierten Sammler grundlegende Sachen aufzeigen, welche ihn auf der Suche nach >Speisepilzen< helfen können.

 

Wer Pilze sucht und besonderen Wert auf ganz bestimmte Arten legt, dem ist anzuraten, sich zumindest am Rande mit den einzelnen Biotopen zu beschäftigen. Um Biotope besser einzuschätzen, können Bäume, Sträucher, Gräser, Kräuter, Moose und die Bodenbeschaffenheit helfen. Ein kleines Beispiel: Wir möchten gerne >Morcheln< finden. Diese wachsen im Frühling auf Kalkboden und das gerne in Gewässernähe bei Eschen. Wenn wir also nun immer im Herbst auf sauren Böden im Fichtenwald unterwegs sind, werden wir sehr wahrscheinlich nie eine Morchel in unserem Leben finden. Das heißt, wenn wir vorher schon ungefähr wissen was wir gerne für Pilze finden möchten, dann ist die Wahl des richtigen Biotops goldwert.

 

Pilzwald mit Kiefern und Buchen, gute Speisepilze wie krause Glucke.
Ein Kiefern-Buchenwald ist eine der besten Adressen, wenn man zum Beispiel die gutschmeckende krause Glucke finden möchte.
Pilzwald mit Fichten und Kiefern, Speisepilze wie Steinpilz und Maronen-Röhrling.
Wer die Klassiker sucht, wie Steinpilze und Maronen-Röhrling, wird in einem moosreichen Wald mit Kiefern und Fichten fündig werden.

 

Stand 03.10.2020 Fortsetzung folgt ...

 

 

Pilze bei Kiefern:

 

Pilze bei Birken:

 

Pilze bei Fichten:

 

Pilze bei Eichen:

 

Pilze bei Buchen:

 

Pilze bei Lärchen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bodenanzeiger

Stickstoffanzeiger:

Ackerwinde, Brennessel, Giersch, Kriechender Hahnenfuß

 

Stickstoffarmer Boden:

Mauerpfeffer, Wilde Möhre, Hundskamille

 

Saure Böden:

Ackerminze, Acker-Stiefmütterchen, Besenheide, Hunds-Kamille, Sauerampfer

 

Kalkhaltige Böden:

Ackersenf, Ackerwinde, Nickende Distel, Großer Ehrenpreis, Huflattich, Klatschmohn, Königskerze, Kornblume, Leinkraut, Wiesen-Salbei, Große-Sterndolde, Vogelmiere, Weißklee, Zittergras

 

Sandige Böden:

Besenheide, Nickende Distel, Dreiblättriger Ehrenpreis, Klee, Leinkraut, Wilde Möhre, Kleiner Sauerampfer, Thymian, Wegerich

 

Sandige Lehmböden:

Schwarze Königskerze, Herbst-Löwenzahn,Thymian, Vogelmiere

 

Nährstoffreiche Lehmböden:

Acker-Distel, Ackerminze, Ackersenf, Ackerwinde, Persischer Ehrenpreis, Efeublättrige Ehrenpreis, Gänsedistel, Giersch, Kriechender Günsel, Hopfen, Echte Kamille, Klatschmohn, Klette, Kornblume, Labkraut, Rotes Leimkraut, Hopfen-Klee, Wilde Möhre, Wiesen-Platterbse, Großer Sauerampfer, Rote Taubnessel, Vogelwicke

 

Lehm- und Tonböden:

Efeublättriger Ehrenpreis, Gänsefingerkraut, Giersch, Kriechender Günsel, Klatschmohn, Kriechender Hahnenfuß, Hopfen, Huflattich, Gemeiner Rainfarn, Großer Sauerampfer, Rote Taubnessel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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